Cloud-to-Cloud-Migration bei Douglas – Der Weg zu einer flexiblen Infrastruktur

Gemeinsam mit Douglas wurde die CRM-Plattform erfolgreich in die Google Cloud migriert – flexibler, skalierbarer und zukunftssicher.

Ausgangssituation

Technologische Grenzen der bestehenden Infrastruktur machten eine Neuausrichtung erforderlich.

Die CRM-Plattform von Douglas verarbeitet sämtliche Kundentransaktionen aus Online- und Filialgeschäft und bildet die Grundlage für Marketing-, Loyalty- und Vertriebsaktivitäten. Architektonisch ist sie in Microservices aufgeteilt, die Funktionen wie Transaktionsverarbeitung, Bonuspunkteberechnung oder Datenbereitstellung übernehmen und zahlreiche interne Systeme mit relevanten Daten versorgen. Mit wachsender Systemkomplexität und steigendem Datenvolumen stieß der Betrieb auf Microsoft Azure zunehmend an seine Grenzen: Die Kosten stiegen, während die Flexibilität für künftige Weiterentwicklungen sank. 2024 fiel deshalb die strategische Entscheidung, die gesamte CRM-Infrastruktur in die Google Cloud zu migrieren, um eine skalierbare, kosteneffiziente und zukunftsfähige Basis für die Systemlandschaft zu schaffen.

Challenges

Gruppen von vier arbeitet an einem gemeinsamen Projekt.

Betriebskontinuität

Die Migration musste ohne Ausfallzeiten umgesetzt werden, um Kundendaten und laufende Transaktionen jederzeit verfügbar zu halten.

Ein junger Mann sitzt im Büro am Computer und programmiert.

Hohe Systemkomplexität

Mehrere hundert Microservices mit vielfältigen Abhängigkeiten und Schnittstellen erschwerten die Planung und Umsetzung.

Ein junger Mann sitzt im Büro am Computer und programmiert.

Koordination mehrerer Teams

Unterschiedliche Domänen, Technologien und Verantwortlichkeiten erforderten ein abgestimmtes Vorgehen über alle Entwicklungs- und Betriebseinheiten hinweg.

Gruppen von vier arbeitet an einem gemeinsamen Projekt.

Technologischer Wechsel

Die Umstellung von Azure-nativen Diensten auf Google Cloud-Komponenten wie Logging, Monitoring und Messaging brachte neue Anforderungen an Architektur und Sicherheit mit sich.

Ein junger Mann sitzt im Büro am Computer und programmiert.

Nachrichtenaustausch zwischen Services

Das Messaging-System musste komplett neu aufgebaut und getestet werden, um Datenflüsse konsistent und performant zu halten.

Lösung

Menschen stehen in dicker Winterkleidung in einer Schlange vor einem Gebäude.
  • Entwicklung einer cloud-agnostischen Architektur für den anbieterunabhängigen Betrieb der CRM-Plattform
  • Bündelung zentraler Infrastrukturthemen wie Logging, Monitoring, Messaging und Konfigurationsmanagement in einer einheitlichen Abstraktionsschicht
  • Aufbau einer modularen Lösung für den flexiblen und sicheren Betrieb von Microservices in unterschiedlichen Cloud-Umgebungen
  • Zusammenstellung eines gemeinsamen Entwicklerteams aus evia-Architekt:innen und Douglas-Engineers für Spezifikation, Implementierung und Integration
  • Migration aller Services in die neue Umgebung mit minimalem Anpassungsaufwand
  • Integration einer modernen Observability-Umgebung mit Instana, Grafana und Loki für durchgängiges Monitoring

Vorteile der cloud-agnostischen Architektur

Mehr Flexibilität, geringere Kosten und eine zukunftssichere Infrastruktur.

Effizienzsteigerung und Kostensenkung

Skalierbarkeit

Performance

Automatisierung

Durch die vereinheitlichte Abstraktionsschicht konnten redundante Prozesse reduziert und Deployments automatisiert werden. Die Architektur ermöglicht eine effizientere Nutzung von Ressourcen und senkt gleichzeitig die Betriebskosten deutlich.

Zukunftssicherheit und Unabhängigkeit

Cloud-Flexibilität

Anbieterunabhängigkeit

Innovation

Die Lösung erlaubt den Betrieb der CRM-Plattform unabhängig vom Cloud-Anbieter. Dadurch kann Douglas flexibel auf Marktveränderungen reagieren, neue Technologien integrieren und die Weiterentwicklung der Plattform langfristig sichern.

Stabilität und Transparenz im Betrieb

Monitoring

Observability

Zuverlässigkeit

Mit der Einführung moderner Monitoring- und Logging-Tools wurde die Transparenz über Systemzustände erheblich verbessert. Fehlerquellen lassen sich schneller identifizieren, was die Stabilität und Verfügbarkeit der Services erhöht.

Verbesserte Zusammenarbeit und Skalierbarkeit

Teamkoordination

Standardisierung

Prozessklarheit

Die einheitliche Infrastruktur fördert die Zusammenarbeit zwischen Teams und reduziert den Abstimmungsaufwand. Standardisierte Prozesse beschleunigen zukünftige Deployments und vereinfachen die Skalierung neuer Services.

Was unser Experte sagt

Michael Spahr, Projektmanager bei Douglas, im Interview über das Projekt

Success Story Interview über Douglas-Projekt Cloud-Migration
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Michael Spahr
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